Zum Mittwochbusiness!! —> Die #deutsche #Wirtschaft im #stärksten #Absturz #seit #drei #Jahren [via jjahnke.net]

 


global news 2750 24-08-12:

Die deutsche Wirtschaft im stärksten Absturz seit drei Jahren

[via jjahnke.net]

 


Fast alle Auguren stimmen darin überein, daß sich die Wirtschaftsaussichten in den alten Industrieländern und besonders in der krisengeplagten Eurozone, erheblich verschlechtert haben und es auch in China zu kriseln beginnt. Deutschland kann sich davon nicht isolieren, zumal hier nichts zur Ankurbelung der Binnenkonjunktur unternommen wird.

Nach der letzten renomierten Markit-Umfrage unter Einkaufsmanagern vom 24. August verzeichnen Unternehmen der deutschen Privatwirtschaft derzeit den stärksten Wachstums- und Auftragsrückgang seit Juni 2009 (Abb. 17291). Die Industrieproduktion wurde so stark zurückgefahren wie seit gut drei Jahren nicht mehr, und die Auftragseinbußen fielen so hoch aus wie zuletzt im April 2009. Dieser Index zeichnet ziemlich genau die bevorstehende Gesamtwirtschafts- entwicklung ab.

Gegenüber dem Vormonat hat sich der vierte Rückgang der deutschen Wirtschaftleistung in Folge nochmals leicht beschleunigt. Der Auftragsindex sank auf den tiefsten Wert seit Juni 2009. Insgesamt schlugen in der Industrie die höchsten Verluste beim Exportneugeschäft seit April 2009 zu Buche. Daraufhin reduzierten die Industrieunternehmen ihre Einkäufe stark und bauten ihre Lagerbestände ab. In der Industrie, nicht jedoch bisher bei den Dienstleistungen, trug die Nachfrageflaute zum fünften Abbau von Industriearbeitsplätzen in Folge bei.

Da die Umfragewerte mittlerweile auf ein Niveau gesunken sind, das erfahrungsgemäß einen BIP-Rückgang bedeutet, hat sich der Gegenwind für die deutsche Wirtschaft im Verlauf des dritten Quartals ganz klar verstärkt. Mit Ausnahme der Rezession 2008/2009 hat der Index seit der Krise 2003 nicht mehr so lange auf so tiefem Niveau verharrt wie jetzt. Die größte Gefahr geht wohl – keineswegs überraschend – vom verstärkten Rückgang des Exportneugeschäfts aus. Seit April 2009 klaffte kein so großes Loch mehr in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen wie jetzt.

Das Statistische Bundesamt kommentiert die Wirtschaftsentwicklung auf der Basis der Ergebnisse des 2. Quartals mit dem schon ziemlich hohl klingenden und voreiligen regierungsamtlichen Optimismus:

“Die deutsche Wirtschaft erweist sich als widerstandsfähig.”

Und der Bundeswirtschaftsminister in seiner Presseerklärung vom 24. August unter der anmaßenden Überschrift “Soziale Marktwirtschaft als Kompaß für ein wirtschaftlich schlagkräftiges Europa” tut so, als sei das Wachstum von den Sozialausgaben her bedroht, während er gleichzeitig ein Fortleben der längst begrabenen “Sozialen Marktwirtschaft” suggeriert:

“Aktuell ist dieses Wachstum in Deutschland vor allem von zwei Seiten gefährdet. Zum einen von dem verbreiteten Wunsch nach mehr Staat und mehr sozialen Wohltaten. Und zum anderen von der Krise im Euroraum, die im Kern vor allem eine Vertrauenskrise ist.”

Die deutsche Politik wird ein böses Erwachen erleben.


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